Spektakuläre Anlagefälle
 

1. Bauherrenmodelle

- Sanierung eines zusammengebrochenen Bauherrenmodells in der Nähe von Stuttgart nach der Pleite des Generalunternehmers und Initiators; Fertigstellung von 44 Wohnungen und 11 Reihenhäusern; Abwehr der Forderungen des Konkursverwalters gegenüber den Bauherren; Realisierung des Objektes bei minimalen Mehrkosten gegenüber dem projektierten Aufwand (1980 - 1983).

- Vertretung der Anleger bei einem notleidenden Bauherrenmodell in Düsseldorf; Verkauf des Objektes im Auftrag der Bauherren an einen gewerblichen Investor (1983 -1985)

- Erfolgreiche Prozessvertretung von zahlreichen geschädigten Anlegern eines Bauherrenmodells am Bodensee durch alle Instanzen bis zum Bundesgerichtshof wegen irreführender Prospektangaben, gerichtet auf Rückabwicklung der Beteiligung; Herbeiführung einer wegweisenden Musterentscheidung des Bundesgerichtshofes zur Frage der Haftung der Initiatoren und Treuhänder beim sogenannten "Bauherrenmodell" (1986 - 1991).

2. Erwerbermodelle

- Vertretung von über 1000 geschädigten Anlegern diverser Erwerbermodelle gegen die Initiatoren und Treuhandfirmen; Durchführung hunderter Arrest- und einstweiliger Verfügungsverfahren; Geltendmachung von Ansprüchen auch gegen die Finanzierungsinstitute, welche die Mangelhaftigkeit der Immobilienobjekte kannten oder kennen mussten; unter anderem Führung von 120 Schadenersatzklagen gegen eine grosse Wirtschaftsprüfungsgesellschaft; Einigung mit deren Haftpflichtversicherung betreffend eine quotale Schadenersatz-Leistung an die geschädigten Anleger; Klage gegen eine Grossbank, die selbst über eine von ihr übernommene Gesellschaft Initiator eines notleidenden Erwerbermodells (Senioren-Residenz) war; Erreichung eines gerichtlichen Vergleichs für die vertretenen Anleger auf einer Basis nahe der Klageforderung (Einhaltung Prospektaussagen zur Vermietungssituation; Übernahme sämtlicher Verfahrenskosten durch die beklagte Bank in einer Grössenordnung von mehr als DM 0,5 Mio. (1986 - 1992).

3. Berlin-Abschreibungs-Objekte

- Vertretung zahlreicher Geschädigter gegen eine betrügerische Abschreibungs-KG in Berlin, die unter Ausnutzung der damals geltenden Steuersubventions-Gesetzgebung angeblich hochentwickelte Automaten für die Herstellung von zahnärztlichen Instrumenten produzierte; Aufdeckung der tatsächlichen Sachverhalte, wonach die Geräte in Wahrheit von einem schwäbischen Schrottplatz stammten (Kaufpreis ca. DM 45'000.-) und über den Umweg Schweiz, wo sie lediglich neu angestrichen wurden, für CHF 5 Mio. an die Anlegergesellschaft verkauft wurden, worauf zusätzlich mehr als DM 2,5 Mio. Investitionszulage vom Land Berlin ausbezahlt wurden; Einleitung eines Strafermittlungverfahrens über die Berliner Justiz gegen die Initiatoren sowie in der Folgezeit enge Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Berlin; prozessuale Inanspruchnahme der Initiatoren sowie der Treuhandgesellschaft (Berliner Steuerberatungsgesellschaft) und Erreichung eines beim Kammergericht (Oberlandesgericht) Berlin obsiegenden Urteils auch gegen die Treuhandgesellschaft; Vergleichsabschluss im Revisionsverfahren, worauf die von der Kanzlei KLEINER RECHTSANWÄLTE vertretenen Anleger 70 % ihrer verlorenen Beteiligung über die Haftpflichtversicherung der Treuhandgesellschaft zurückerhielten; Geltendmachung des Restschadens gegen den inzwischen nach einer Haftverschonung in die USA verschwundenen Hauptinitiator; Anstellung eigener Recherchen in den USA zur Ermittlung dessen Aufenthaltsortes; Einschaltung amerikanischer Anwälte zur Realisierung der restlichen Schadenersatzansprüche (1983 - 1987).

4. Time-Sharing-Objekte

- Vertretung zahlreicher Anleger eines Time-Sharing-Objektes in den USA (Phönix/Arizona und Las Vegas); erfolgreiche Blockierung von Vermögenswerten für die vertretenen Anleger und Durchführung der Rückabwicklung der betroffenen Beteiligung (1986 - 1988).

5. Erdöl-Explorations-Fonds

- Vertretung zahlreicher geschädigter Anleger eines Erdöl-Explorations-Fonds in Kanada; Erwirkung einer einstweiligen Verfügung des Landgerichts Berlin gegen von den Initiatoren beabsichtigte Beschlussfassungen, welche die Rechte der Anleger massiv benachteiligt hätten; Anstellung eigener Nachforschungen in USA und Kanada nach den verschwundenen Anlegergeldern unter Beiziehung von Wirtschaftsprüfern und Detektiven (1988 - 1990).

6. Immobilien-Fonds

- Vertretung von mehr als 300 Anlegern der zusammengebrochenen "Steinhart-Gruppe" (Pforzheim), welche diverse Immobilienobjekte, insbesondere sogenannte "Aquadrome" (Spassbäder) geplant und bei ihrem Zusammenbruch einen Schaden in Höhe von DM 500 Mio. hinterlassen hatte; Durchsetzung der Regressansprüche der geschädigten Anleger gegenüber dem Konkursverwalter der Steinhart-Bank, die der Kopf der Steinhart-Gruppe war; Mitgliedschaft von RA Kleiner im Gläubigerausschuss des Bankkonkursvefahrens von 1988 - 1998, dort Vertretung der Interessen der geschädigten Kapitalanleger gegenüber dem Bundesverband der Privatbanken als dem Hauptgläubiger des Konkursverfahrens (nach dessen Zahlung von ca. DM 250 Mio. aus dem Sicherungsfonds der Privatbanken an die Konteninhaber des Bankhauses Steinhart); Erzielung einer Schadenersatzquote für die vertretenen Anleger in Höhe von 54 %, bezogen auf die ursprünglich investierten Anlagen (1988 - 1998).

- Vertretung von über 250 Anlegern der zusammengebrochenen Thomae-Gruppe mit Sitz in Freiburg, die neun Immobilienfonds, an denen sich über 16.000 Anleger beteiligt hatten, platziert hatte (nach der Insolvenz der Thomae & Partner AG im Jahr 2000 hatte sich herausgestellt, dass der Initiator Werner Thomae Gelder der Fonds in zweistelliger Millionenhöhe entnommen und zur „Anschub-Finanzierung“ neuer Fonds zweckwidrig verwandt hatte); Vertretung der geschädigten Fonds-Anleger im Insolvenzverfahren Thomae & Partner AG beim Amtsgericht Freiburg; Vertretung der Mandanten gegenüber den Banken, welche die Fonds-Beteiligungen jeweils in Höhe von 100 % für die Anleger fremdfinanziert hatten; mehrjährige Verhandlungen mit einer Bausparkasse, die über 8.000 Einzel-Finanzierungen ausgereicht hatte; Abschluss von Vergleichen für die vertretenen Fonds-Anleger mit dieser Bausparkasse auf der Basis eines „Null-Vergleichs“ (Ausbuchung des restlichen offenen Kredits durch die Bausparkasse bei gleichzeitigem Verbleib der Fonds-Beteiligung beim Anleger); Durchsetzung der Rückerstattung der seit mehreren Jahren auf Rat von Herrn RA Kleiner unter dem Vorbehalt der Rückforderung bezahlten Zins- und Tilgungsleistungen (2000 bis 2006).



- Vertretung von über 300 Anlegern der zusammengebrochenen „WGS-Gruppe“ (Stuttgart), die insgesamt 42 Immobilienfonds mit einem Gesamtvolumen von über 1 Mrd. Euro platziert hatte, nach dem Konkurs der WGS Wohnungsbaugesellschaft Stuttgart GmbH im Jahr 1989 und der Verhaftung des Geschäftsführers der WGS, Herrn Neuschwander; enge Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Stuttgart, insbesondere monatelange Sichtung der von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmten Geschäftsunterlagen, um den Nachweis der engen Kooperation zwischen den finanzierenden Banken und der WGS erbringen zu können; Führung von mehreren Deckungsprozessen gegen Rechtsschutzversicherungen, welche die Kostenübernahme der Auseinandersetzungen gegen die Banken mit Verweis auf das angeblich vorliegende „Baurisiko“ ablehnten; Erzielung eines obsiegenden Urteils beim Bundesgerichtshof in einem „Musterverfahren“ gegen eine Rechtsschutzversicherung, wobei der BGH urteilte, dass der „Baurisiko-Ausschluss“ vorliegend nicht greife und die Rechtsschutzversicherung die Kosten zu übernehmen hätte; Führung zahlreicher Prozesse gegen Finanzierungsbanken (überwiegend Volks- und Raiffeisenbanken); Begleitung eines großen Strafermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen einen Bankenverband, der seine Mitglieder dahingehend beraten hatte, mit welchen (gleichlautenden) Argumenten seine Mitglieder sich gegen die Inanspruchnahme der geschädigten Fonds-Anleger verteidigen sollten; Abschluss von über 100 Vergleichen mit Finanzierungs-Banken überwiegend auf der sog. „Null-Basis“ (die Banken buchten das restliche valutierende Darlehen vollständig aus, der Anleger verzichtete auf die Rückerstattung der von ihm in der Vergangenheit erbrachten Zins- und Tilgungsleistungen); Durchsetzung der Kostenübernahme gegen die diversen beteiligten Rechtsschutzversicherungen auf der Grundlage der erzielten Muster-Entscheidung beim Bundesgerichtshof (1999 bis 2006).

7. Geldanlageobjekte

- Vertretung von über 50 Geschädigten der betrügerischen Kapitalanlagegesellschaft "Treufinanz", die in München und Wien ansässig war; Veranlassung eines umfangreichen Strafermittlungverfahrens gegen die Initiatoren, was unter anderem zur Verhaftung des Haupttäters (unmittelbar vor seiner geplanten Flucht nach Südamerika) führte; Titulierung der Ansprüche der geschädigten Anleger gegen die Täter, nachdem entsprechende Deckungszusagen der Rechtsschutzversicherungen erreicht werden konnten (1983 - 1985).

- Vertretung von über 100 geschädigten Anlegern der "Europabank" mit Sitz auf den Cayman Islands und in Liechtenstein; erfolgreiche Arrestierung eines Millionenbetrages, der von den Anlagebetrügern auf einem Schweizer Bankkonto deponiert worden war; erfolgreiche Durchfechtung sämtlicher Prozesse in allen Instanzen in der Schweiz (gemeinsam mit einer St. Galler Anwaltskanzlei), unter anderem gegen den Liechtensteinischen Konkursverwalter der "Europabank", der die in der Schweiz arrestierten Gelder in die Konkursmasse nach Liechtenstein ziehen wollte; Auskehrung der Gelder an die vertretenen Mandanten, so dass diese ca. 65 % ihrer verlorenen Anlage zurückerhielten; Verfolgung der restlichen Schadenersatzansprüche unter anderem in Wien, wo ebenfalls ein Millionenbetrag blockiert werden konnte; dort Realisierung einer weiteren Quote von ca. 28 %, sodass insgesamt Ansprüche i.H.v. 93 % für die Mandanten realisiert werden konnten (seit 1990).

- Vertretung von über 800 Geschädigten der zusammengebrochenen "Ambros-Gruppe" (Panama / Liechtenstein / Duisburg), die ca. 50'000 Anleger um annähernd DM 750 Mio. geschädigt hatte; Arrestierung von DM 15 Mio. auf Konten einer Münchner Tochtergesellschaft der Ambros-Gruppe, die kurz vor deren Zusammenbruch dorthin verschoben worden waren; prozessuale Vertretung der geschädigten Kapitalanleger (nach Einholung entsprechende Deckungszusagen von ca. 30 involvierten Rechtsschutzversicherungen der Mandanten) vor dem Amts-, Land- und Oberlandesgericht München in über 1000 Arrest- und Hauptsacheverfahren in mehreren Instanzen; letztlich Abschluss von Vergleichen mit dem Konkursverwalter der Tochtergesellschaft der Ambros-Gruppe betreffend eine quotale Schadenersatzzahlung an die Mandanten sowie Abwicklung derselben (1991 - 1997).

- Vertretung von über 50 Geschädigten der betrügerischen "TTI/TTM-Gruppe" (New York/Bahamas/Ulm); erfolgreiche Arrestierung von restlichen Vermögenswerten der flüchtigen Anlagebetrüger bei einer schweizerischen Treuhandfirma bzw. deren Konto bei einer Frankfurter Bank; Durchsetzung der Einsetzung eines Notvorstandes für die ehemalige schweizer Treuhandfirma, deren Organe zurückgetreten waren, unter Einschaltung der zuständigen Behörden in Zug (Schweiz); Erreichung einer Vergleichsvereinbarung mit dem bestellten Notvorstand betr. vollständige Auskehrung der arrestierten Beträge an die von der Kanzlei KLEINER RECHTSANWÄLTE vertretenen Mandanten nach gerichtlicher Durchsetzung der Freigabe der strafprozessualen Beschlagnahme, die seitens der Staatsanwaltschaft Stuttgart erfolgt war; darüber hinaus Arrestierung und ebenfalls Erwirkung der Freigabe der strafprozessualen Beschlagnahme betreffend weitere Konten eines Haupttäters bei einer deutschen Grossbank; Verteilung auch dieser Gelder unter den vertretenen Anlegern/Mandanten. (1996 – 2002)

- Vertretung von über 50 Geschädigten der zusammengebrochenen, betrügerischen "BMU Barbara Merkens Unternehmensberatung" (Gesamtschaden-Volumen ca. DM 75 Mio.); Betreuung der geschädigten Anleger in diversen Konkursverfahren; Anstellung umfangreicher Recherchen nach den verschwundenen Anleger-Geldern insbesondere in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein (seit 1997).

- Vertretung zahlreicher geschädigter Anleger der zusammengebrochenen, betrügerischen "EBC Equity Brokers Clearing AG" (Deutschland/Schweiz/Liechtenstein/Südafrika); Wahl von RA Kleiner durch die Gläubigerversammlung als Vorsitzender des Gläubigerausschusses; Anstellung umfangreicher Recherchen nach den verschwundenen Anlegergeldern in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft (Verhöramt) in Zug (Schweiz); Ermittlungen in Südafrika unter Einschaltung einer renommierten Anwaltskanzlei in Kapstadt; Vorbereitung der Rückholung der nach Südafrika verschobenen Vermögenswerte in Zusammenarbeit mit dem Konkursverwalter der EBC Equity Brokers Clearing AG (Zug); (1998 – 2004)

- Vertretung der Interessen von mehreren Anlegern des betrügerischen Objektes Capital & Concept AG, München, die insgesamt einen hohen einstelligen Millionenbetrag bei dieser Firma investiert hatten; Vertretung der Mandanten in mehreren Insolvenzverfahren diverser Personen und Firmen im „Umkreis“ der betrügerischen Capital & Concept AG, insbesondere Vertretung der Interessen der Mandanten in den dortigen Gläubigerausschüssen; erfolgreiche Arrestierung eines noch vorhandenen Millionenbetrages auf verschiedenen Konten in Deutschland für die vertretenen Mandanten; langwierige Verhandlungen mit dem Konkursverwalter der Capital & Concept AG in München und letztlich Erzielung eines Vergleiches, woraus unsere Mandanten einen hohen Rückzahlungsbetrag erhielten; erfolgreicher Haftungsprozess gegen den Notar, über dessen Treuhand-Anderkonto die verschwundenen Anlegergelder geflossen waren; Vergleich mit der Haftpflichtversicherung des Notars während der zweiten gerichtlichen Instanz, woraus die Mandanten eine weitere Millionenzahlung erhielten, was zur Folge hatte, dass der Gesamtschaden der Mandanten in voller Höhe ausgeglichen werden konnte (1998 bis 2005).

- Vertretung zahlreicher Geschädigter des betrügerischen Anlageobjektes FPS Financial Planning Systems Ltd. mit formellen Sitz in England und faktischem Sitz in der Nähe von Offenburg (Baden-Württemberg). Von den Verantwortlichen der FPS waren Gelder mit dem Versprechen hoher Verzinsung akquiriert worden, es handelte sich jedoch lediglich um ein „Schneeball-System“. Wahl von RA Kleiner zum Vorsitzenden des Gläubiger-Ausschusses in dem beim Amtsgericht Offenburg geführten Insolvenzverfahren. Erfolgreiche Geltendmachung von Rückgewinnungsansprüchen betreffend in die Schweiz verschobener Gelder, die auf Dutzenden von Bank-Konten deponiert worden waren, über das Zürcher Büro der Kanzlei Kleiner Rechtsanwälte. Erfolgreiche Vertretung mehrerer Anleger gegen diverse Anlage-Berater/Anlagevermittler wegen Geltendmachung von Schadenersatz (auf Grund Falschberatung). Zusammenarbeit mit dem Insolvenzverwalter im Zuge des viele Jahre lang laufenden Insolvenzverfahrens. Realisierung einer Schadenersatzquote für die einzelnen Mandanten (teilweise ausschließlich im Rahmen des Insolvenzverfahrens, teilweise auch zusätzlich auf Grund der Geltendmachung von externen Schadenersatzansprüchen). (2002 bis 2010).

- Vertretung von über 100 Geschädigten der sog. „Inter Capital-Gruppe“, deren Kopf eine angeblich existierende Bank auf Anguilla (British Virgin Islands) war. Tatsächlich gab es diese „Inter Capital Bank“ überhaupt nicht. Die hinter der Gesellschaft stehenden (in der Schweiz bereits mehrfach wegen Anlage-Delikten vorbestraften) Anlage-Betrüger hatten über die Inter Capital Finanz AG und andere Firmen Beträge in Höhe von ca. CHF 100 Mio. bei überwiegend deutschen Anlegern unter dem Versprechen hoher Verzinsung eingesammelt. Die Gelder wurden aber nie entsprechend den Prospekt-Zusagen angelegt, sondern in verschiedene Projekte (z.B. eine Elektro-Kart-Bahn in Bartenheim/Elsass) investiert oder gleich auf die Konten der Betrüger umgeleitet und verbraucht. Nachdem die Staatsanwaltschaft Basel sowie rechtshilfeweise die Staatsanwaltschaften in Bochum (Deutschland), Mulhouse (Frankreich) und Luxemburg sowie zahlreiche weitere Strafverfolgungsbehörden, die von der Basler Staatsanwaltschaft um Rechtshilfe ersucht worden waren, Vermögenswerte in einer Größenordnung von ca. CHF 40 Mio. sicherstellen konnten, belegte die Kanzlei Kleiner Rechtsanwälte in Luxemburg und in Frankreich (über dortige Korrespondenz-Anwälte) diese Vermögenswerte mit Arresten für die eigenen Mandanten. Im Zuge langwieriger Prozessverfahren konnte in Frankreich zunächst die Verwertung des Grundstücks der Elektro-Kart-Bahn in Bartenheim erreicht werden mit der Folge, dass ein hoher Rückfluss auf die verlorenen Anlagegelder an die Mandanten der Kanzlei Kleiner Rechtsanwälte ging. Zuvor mussten erfolgreich Hauptsacheverfahren wegen Geltendmachung von Schadenersatz in Luxemburg, Frankreich und in Deutschland gegen die Anlage-Betrüger sowie ihre Firmen-Konstrukte geführt werden. Darüber hinaus konnte Herr RA Kleiner persönlich in Antigua die Zustellung der gerichtlichen Titel bei dem seinerzeit noch tätigen Treuhänder für die Inter Capital Finanz AG, die dort ihren (angeblichen) Sitz hatte, bewirken. Zwischenzeitlich hatte die Eidgenössische Bankenkommission EBK (umfirmiert in FINMA Finanzmarktaufsicht Schweiz) ein sog. „Banken-Konkursverfahren“ gegen die Inter Capital-Gruppe eingeleitet und einen Konkurs-Liquidator bestellt (Anwalt in einer großen Basler Kanzlei). Dieser versucht seit längerem, die im Ausland belegenen Vermögenswerte (in der Schweiz wurden nur wenige Vermögenswerte gefunden) in dieses Banken-Konkursverfahren zu überführen, so dass diese sodann gem. den Schweizer Rechtsvorschriften „gießkannenmäßig“ an alle dort bekannten Anleger ausgeschüttet werden würden. Im Jahre 2010 Erlangung eines obsiegenden Urteils beim Oberlandesgericht Colmar (Frankreich), mit welchem es den von der Kanzlei Kleiner Rechtsanwälte vertretenen Anlegern gestattet wurde, in ein bereits vor Jahren gepfändetes Konto des Haupt-Betrügers bei einer Bank in Mulhouse zu vollstrecken. In diesem Urteil des OLG Colmar wurde festgestellt, dass der zivilprozessualen Vollstreckung der von der Kanzlei Kleiner Rechtsanwälte vertretenen Gläubiger der Vorrang zustehe vor den Sicherungsmaßnahmen der Schweizer Strafverfolgungsbehörden, weil diese u.a. ungenügend bzw. mangelhaft seien. Dadurch konnte ein weiterer Schadensersatzbetrag in Höhe von ca. EUR 900.000,00 zu Gunsten der Mandanten der Kanzlei Kleiner Rechtsanwälte erhältlich gemacht werden, was letztendlich (bisher) zu einer Schadensersatzquote in Höhe von über 60% geführt hat. (2002 bis heute)

8. Landerschliessungsobjekte

- Übernahme der Interessenvertretung von ca. 300 Geschädigten der „Feba-Gruppe“ (Schweiz / Liechtenstein / Spanien / Portugal), die bei angeblich hochprofitablen Landentwicklungsprojekten in Portugal, Spanien und den Kanarischen Inseln einen dreistelligen Millionenschaden angerichtet hatte. Vorbereitung/Einleitung von Prozessverfahren in der Schweiz (Bezirksgericht Zürich) und im Fürstentum Liechtenstein (Landgericht Vaduz) gegen die Initiatoren und (ehemaligen) Treuhänder, gerichtet auf Rückabwicklung der Beteiligungen; erfolgreiche Führung eines „Pilot-Prozesses“ vor dem Landgericht Vaduz, gemeinsam mit einer renommierten liechtensteinischen Anwaltskanzlei, gegen die Feba Holding AG (Vaduz) und die ehemalige Treuhänderin wegen einer seit Jahren notleidenden Anleihe der Feba Holding AG; nach Erreichung eines obsiegenden Urteils vor dem LG Vaduz erhielten die Kläger ihre ausstehenden Anleihen einschließlich Zinsen und Verfahrenskosten erstattet. Vergleichsweise Erledigung auch aller vor dem Bezirksgericht Zürich anhängigen über 125 Gerichtsverfahren sowohl im Verhältnis zu der als Treuhänderin tätig gewesenen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wie auch der Initiatorin und ihrem beherrschenden „Hintermann“, dadurch Erlangung einer Schadenersatz-Quote i.H.v. ca. 38% für die Mandanten, während die übrigen ca. 6000 Anleger ihre Investition überwiegend vollständig verloren (mit Ausnahme beim Objekt Pinheirinho/La Perla). (1994-2006)